Wiesenhofskandal

Jedes 3. „Hähnchen“ in Deutschland stammt von Wiesenhof. Guten Appetit!

Hier geht’s zum Video von Report Mainz.

Das Video von Peta:

Man darf jetzt übrigens nicht meinen „Ach wie schrecklich, dann esse ich in Zukunft nur noch Hähnchen, die nicht von Wiesenhof stammen“. Es ist nicht so, dass es in anderen Betrieben sooo viel anders aussieht, es gibt noch mehr Betriebe mit Massentierhaltung. Man darf sich jetzt nicht einreden „naja sonstwo wir’s schon ok sein“.
Wer Hähnchen isst, das nicht vom bekannten Bauern kommt, bei dem man zusehen kann, wo die Hühner rumrennen, der muss damit rechnen, dass sein persönliches Hähnchen unter genau solchen Umständen gehalten wurde und sollte sich als Konsument seiner unterstützenden Rolle dabei bewusst werden.

Einen interessanten Text über den „Skandal“ und die Rolle von Peta, die Wiesenhof übrigens angezeigt haben, habe ich hier gefunden: http://tierrechtsforen.de/1/7668/8186

Auszug:
„Was ändert sich, wenn PETAs Forderungen umgesetzt sind? Die Tiere werden beim „Ausstallen“ nur noch mit „angemessener“ Gewalt in Kisten gestopft bzw. sie werden „fachgerecht“ umgebracht, statt laienhaft. […]

Das „skandalöse“ daran ist, daß dieser Betrieb unter einem „Qualitätssiegel“ läuft, dessen Ansprüche damit nicht eingehalten würden. Auch hier wieder ist Ehrlichkeit dem Verbraucher gegenüber der „Mißstand“. Die Verwerflichkeit von Tierausbeutung an sich wird damit nicht einmal angekratzt. PETAs Forderung ist, „daß die gesetzlichen Vorgaben auch tatsächlich eingehalten werden“. Die Logo-Unterschrift lautet bekanntlich „Stoppt Tierquälerei“. Tierschutz par excellence, vom Ziel der Abschaffung des Systems keine Spur.“