Archiv für September 2010

Thai-Curry

Mit Freunden zu kochen, ist immer super, weil man auf neue Ideen gebracht wird.
Nachdem wir gestern erfolgreich Sauerkraut an der Küchendecke verteilt hatten (hoffentlich liest mein Mitbewohner nicht mit *g*), war Christians Plan: Thai-Curry.
Ich war skeptisch wegen der Currypaste und hätte von alleine erst gar nicht nach veganer Paste Ausschau gehalten. Aber siehe da: der Asialaden unseres Vertrauens führt vegane gelbe und rote Currypaste! Yay! :)

Beide Pasten kosten hier nur 2,20 für 400 g.

Zutatenliste der gelben Paste (von MAE PLOY): Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Galanga, getrocknete rote Chilischoten, Koriandersamen, Kaffernlimettenschale, Kreuzkümmel, Zimt, Mazis, Kurkuma, Kardamom.

Zutatenliste der roten Paste (von COCK BRAND): getrocknete rote Chilli, Zitronengras, Knoblauch, Salz, Schalotten, Galgant, Koriandersamen, Korianderwurzel, Kaffernlimettenschalen.

Das Curry war der reinste Genuss und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang haben wir noch ein paar Bananenpfannkuchen hinterher geschoben.

Zutaten für 4 Personen:

1 große Tasse Reis
3 Tassen Wasser
400ml Kokosmilch
200 g Tofu (wir hatten „Yamato Bio-Tofu Thai Curry“ aus dem Bioladen, welcher echt super gepasst hat. Sonst einfach normalen Tofu in kleine Stücke schneiden und über Nacht marinieren, z.B. in viel Kurkuma, bissel Öl, Salz etc.)
2 rote Paprika
4 große Champignons (oder mehrere kleine)
5 kleine grüne Auberginen (Thai-Auberginen)
2 mittelgroße Tomaten
3 Süßkartoffeln
4-5 Stängel Zitronengras
1,5 EL rote Currypaste
2 EL Sojasoße
2 TL Zucker
1 TL Ingwerpulver (oder frischer Ingwer)
1 Prise Zimt
1 großer Spritzer Zitrone (oder Zitronensafkonzentrat)
Salz
1 EL Chiliflocken
Öl

Zubereitung:

Reis mit zwei Tassen Wasser zum Kochen bringen und dann auf geringer Hitze mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser verschwunden ist.

Die Süßkartoffeln schälen, in mittelgroße Würfel schneiden und zusammen mit dem Tofu in Öl im Wok anbraten.

Die äußere Schicht und die Enden des Zitronengrases entfernen und es in etwa 3 cm lange Stücke zerteilen. Die Kokosmilch mit einer Tasse Wasser zum Kochen bringen, Currypaste, Sojasoße, Ingwer zufügen, mit Salz abschmecken und für Schärfeliebhaber 1 EL Chiliflocken dazugeben. Das Ganze ein paar Minuten köcheln lassen, dann die Zitronengrasstücke herausnehmen (wir hatten das Zeug drin gelassen, keine gute Idee^^).

Das restliche Gemüse waschen, putzen und zerkleinern und zu den Kartoffeln und dem Tofu in den Wok geben und kurz mitbraten. Dann die gewürzte Kokosmilch zum Gemüse geben, Zimt und Zitrone zufügen und alles weitere 5 Minuten oder bis alles Gemüse gar ist, köcheln lassen.

Guten Hunger!

Maggi und Nestlé

Bisher habe ich die Soße zum Braten sowie die flüssige Würze von Maggi verwendet.
Ab sofort verschwinden die beiden aus meinem Schrank, denn ich bin eben darüber gestolpert, dass Maggi zu Nestlé gehört. Neben Tierversuchen steht diese Firma wegen zahlreichen anderen Dingen in der Kritik.

Also bitte für Rahmsoßen o.ä. in meinen Rezepten folglich Alternativen, z.B. die Bratensoße von Marigold oder Erntesegen verwenden. Ich werde mich auch mal noch in Bioläden nach einer Alternative umsehen.
Die Maggi Würze ist ohnehin überflüssig. Sojasoße tut’s auch.

Mitternachtsspitzen: Hagen Rether

Gemüsereis mit Sojamedaillons in Pfeffer-Rahmsoße

Zutaten:

Für den Reis:
250 g Basmati & Wildreis
2 große Möhren
2 kleine Zuchini
1 Paprika
1 mittelgroße Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
Sojasoße
Gemüsebrühe
Salz
Paprikapulver

Für die Rahmsoße:
1/2 kleine Zwiebel
1/2 Pck. Alnatura Grüner-Pfeffer-Pastete
ungesüßte Sojamilch (vielleicht ne Tasse? Oder auch zwei…. ich hab einfach reingekippt, eben soviel dass genug Soße da ist ^^)
Pfeffer
Bratensoße
Salz
Chilipulver (oder sonst etwas scharfes)

Für die Sojamedaillons:
Sojamedaillons
Gemüsebrühe
evtl. Salz

Zubereitung:

Reis nach Packungsangabe zusammen mit etwas Gemüsebrühe kochen.
Zwiebel, Möhren, Zuchini, Paprika und Knoblauch waschen, schälen und zerkleinern. Dann zunächst die Möhren in etwas Rapsöl andünsten, dann wegen der unterschiedlichen Garzeiten nacheinander die Zwiebel, dann Zuchini+Paprika+Knoblauch und schließlich den Reis in die Pfanne geben. Mit Sojasoße, etwas Salz und Paprikapulver abschmecken.

Die halbe Zwiebel für die Soße sehr fein hacken, in etwas Öl glasig dünsten, dann ein wenig Sojamilch und den Aufstrich dazugeben und mit einem Schneebesen auflösen. Nach und nach mehr Sojamilch dazugeben, schließlich mit ordentlich Bratensoße, etws Pfeffer und Chilipulver, sowie evtl. etwas Salz würzen. Wenn die Soße zu stark eingedickt ist, einfach etwas Wasser oder Sojamilch zufügen.

Die Sojamedaillons zusammen mit etwas Gemüsebrühe in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Dann gut ausdrücken und von beiden Seiten goldbraun braten.
Wie immer gilt: keine Angst vor Öl, sonst wirds nicht knusprig und Rapsöl ist nichts schlechtes, einfach ein paar Runden mehr schwimmen oder laufen. ;) Im Notfall überschüssiges Öl nach dem Braten vorsichtig mit einem Küchentuch abtupfen oder die Sojamedaillons sogar zwischen Küchentuch ausdrücken (Vorsicht heiß!^^).

Tushita Teehaus

Zu unserem Einjährigen sind mein Schatz und ich nach München getourt.
Dort gibt es einige vegetarisch-vegane Restaurants, die wir uns aber in der kurzen Zeit nicht alle anschauen konnten. Was wir uns angeschaut haben war das Tushita Teehaus. Ein kleines, aber super gemütliches Lokal, in dem es nicht nur wirklich leckere Tees, sondern auch vegane Torten und kleine vegane Mahlzeiten gibt.
Die Bedienung war sehr freundlich und die Atmosphäre so richtig entspannend und gemütlich.

Wir hatten einen etwas feurigen Kräutertee mit Agavendicksaft, an dessen Namen ich mich jetzt leider nicht mehr erinnern kann.

Dann ein Stück von einer unglaublich leckeren Pizza mit Tofukäse, von dem ich noch hoffe, ihn irgendwo kaufen oder aber nachmachen zu können.

Und als Nachtisch ein Stück Schokomoussetorte… Bombastisch!