Thai-Curry

Mit Freunden zu kochen, ist immer super, weil man auf neue Ideen gebracht wird.
Nachdem wir gestern erfolgreich Sauerkraut an der Küchendecke verteilt hatten (hoffentlich liest mein Mitbewohner nicht mit *g*), war Christians Plan: Thai-Curry.
Ich war skeptisch wegen der Currypaste und hätte von alleine erst gar nicht nach veganer Paste Ausschau gehalten. Aber siehe da: der Asialaden unseres Vertrauens führt vegane gelbe und rote Currypaste! Yay! :)

Beide Pasten kosten hier nur 2,20 für 400 g.

Zutatenliste der gelben Paste (von MAE PLOY): Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Galanga, getrocknete rote Chilischoten, Koriandersamen, Kaffernlimettenschale, Kreuzkümmel, Zimt, Mazis, Kurkuma, Kardamom.

Zutatenliste der roten Paste (von COCK BRAND): getrocknete rote Chilli, Zitronengras, Knoblauch, Salz, Schalotten, Galgant, Koriandersamen, Korianderwurzel, Kaffernlimettenschalen.

Das Curry war der reinste Genuss und nach einem kleinen Verdauungsspaziergang haben wir noch ein paar Bananenpfannkuchen hinterher geschoben.

Zutaten für 4 Personen:

1 große Tasse Reis
3 Tassen Wasser
400ml Kokosmilch
200 g Tofu (wir hatten „Yamato Bio-Tofu Thai Curry“ aus dem Bioladen, welcher echt super gepasst hat. Sonst einfach normalen Tofu in kleine Stücke schneiden und über Nacht marinieren, z.B. in viel Kurkuma, bissel Öl, Salz etc.)
2 rote Paprika
4 große Champignons (oder mehrere kleine)
5 kleine grüne Auberginen (Thai-Auberginen)
2 mittelgroße Tomaten
3 Süßkartoffeln
4-5 Stängel Zitronengras
1,5 EL rote Currypaste
2 EL Sojasoße
2 TL Zucker
1 TL Ingwerpulver (oder frischer Ingwer)
1 Prise Zimt
1 großer Spritzer Zitrone (oder Zitronensafkonzentrat)
Salz
1 EL Chiliflocken
Öl

Zubereitung:

Reis mit zwei Tassen Wasser zum Kochen bringen und dann auf geringer Hitze mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser verschwunden ist.

Die Süßkartoffeln schälen, in mittelgroße Würfel schneiden und zusammen mit dem Tofu in Öl im Wok anbraten.

Die äußere Schicht und die Enden des Zitronengrases entfernen und es in etwa 3 cm lange Stücke zerteilen. Die Kokosmilch mit einer Tasse Wasser zum Kochen bringen, Currypaste, Sojasoße, Ingwer zufügen, mit Salz abschmecken und für Schärfeliebhaber 1 EL Chiliflocken dazugeben. Das Ganze ein paar Minuten köcheln lassen, dann die Zitronengrasstücke herausnehmen (wir hatten das Zeug drin gelassen, keine gute Idee^^).

Das restliche Gemüse waschen, putzen und zerkleinern und zu den Kartoffeln und dem Tofu in den Wok geben und kurz mitbraten. Dann die gewürzte Kokosmilch zum Gemüse geben, Zimt und Zitrone zufügen und alles weitere 5 Minuten oder bis alles Gemüse gar ist, köcheln lassen.

Guten Hunger!


4 Antworten auf „Thai-Curry“


  1. 1 Christian 22. September 2010 um 14:52 Uhr

    Jap, das Lemongrass schmeckt lecker, hat aber die Konsistenz von Nylonseilen, nicht wirklich zu empfehlen xD

  2. 2 JD 29. September 2010 um 19:49 Uhr

    hehe, vielleicht liest’s nicht der Mitbewohner, aber dessen Freundin spioniert hier ja auch und kann bei nächster Gelegenheit petzen ;)
    btw: ich habe jetzt schon öfter dieses gericht gekocht: http://www.chefkoch.de/rezepte/68651025511456/Provenzalisches-Backofengemuese.html und das wäre ja vllt was für dich, wenn du’s in der auflaufform versuchst?! Gemüse geht alles was du da hast/gern hast und ich pack immer noch Käse drauf, aber da weißt du besser, ob du geeigneten Ersatz hast bzw. ist das laut Rezept ja auch gar nicht vorgesehen. Jedenfalls beste Grüße aus Südschweden und ich schau hier regelmäßig rein, um ein paar Ideen zu kriegen, damit’s nicht immer dasselbe gibt! :)
    Hej då!

  3. 3 pepperann 29. September 2010 um 21:39 Uhr

    Ohjeh ohjeh! :D Du hast mich in der Hand!

    Klingt gut! Wird mal versucht, seit neustem esse ich ja auch Tomaten, die passen da auch sicher super! :)

    Danke für den süßen Kommentar und viele Grüße zurück nach Schweden! :D

  4. 4 pepperann 14. November 2010 um 0:58 Uhr

    Backofengemüse letztens bei Daniel mitgegessen! War geilo! :)

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