Frühlingsrollen mit Reispapier

Ich stöbere immer gerne im Asialaden und manchmal kaufe ich auch Sachen, mit denen ich zu dem Zeitpunkt noch gar nichts anzufangen weiß. Diesmal war es Reispapier. Und jetzt kann ich endlich wieder Frühlingsrollen ohne großen Aufwand futtern! :)

Zutaten:

Gemüse nach Wahl
evtl. Tofu oder Sojafleisch
Gewürze nach Wahl
Reispapier
warmes Wasser
Öl

Zubereitung:

Das Gemüse und das (vorher eingeweichte) Sojafleisch bzw. den Tofu ziemlich klein schneiden (besonders die Sachen, die zum Garen länger brauchen). Alles in eine Schüssel geben, nach gusto würzen und ordentlich vermischen.
Ich hatte hier Möhren, Champignons, Chinakohl, selbst gezogene Sprossen, Paprika, Algen und einen Rest Tofu. Gewürzt habe ich alles mit Sojasoße und einer Chinagewürzmischung.

Eine breite Schüssel mit warmem Wasser befüllen und ein Blatt des Reispapiers kurz einweichen. Dann etwas von der Füllung darauf geben (~2 EL) und zunächst oben und unten den Rand umklappen und dann die beiden anderen Seiten.
Wenn das Reispapier nicht sofort halten will, kurz in der gewünschten Form festhalten, es klebt dann relativ schnell zusammen. Eine weiteres Blatt kurz einweichen und die gefertigte Rolle so darin einpacken, dass die Verschlussseite diesmal auf der gegenüberliegenden Seite ist. Also so, dass das Reispapier auf beiden Seiten der Frühlingsrolle in etwa gleich dick ist.

Die fertigen Frühlingsrollen unbedingt auf einem Keramikteller und nicht auf einem Holzbrett zwischenlagern, sonst müsst ihr das Brett leider mitbraten. Und: beim Zwischenlagern und auch in der Pfanne aufpassen, dass sie nicht aneinander liegen.

Etwa 1/2 bis 1 cm hoch Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frühlingsrollen auf beiden Seiten goldbraun braten (Bei mir auf dem Foto waren sie noch etwas blaß, schmeckten aber dennoch!).
Der Glückliche, der eine Friteuse besitzt, benutze diese. :)

Man kann auch nur eine Schicht des Reispapiers pro Frühlingsrolle nehmen. Dann muss man aber aufpassen, dass man das Papier nur ganz kurz einweicht, sonst reisst es beim Umdrehen in der Pfanne. Außerdem verhindert eine doppelte Lage, dass der beim Garen in der Frühlingsrolle entstehende Wasserdampf (vom Gemüse) kleine Löcher im Reispapier verursacht, durch die dann das Öl in die Rolle hineinläuft. Insgesamt ist eine doppelte Schicht also weniger fettig und leichter zu handhaben. Schmecken tun aber beide Varianten. ;)
Von der Zubereitung im Backofen würde ich abraten, da das Reispapier (auch wenn man es vorher mit Öl einpinselt) dann hauptsächlich hart und weniger knusprig wird.

PS: Wer Tipps zu Dips hat, immer her damit! :)


8 Antworten auf „Frühlingsrollen mit Reispapier“


  1. 1 Fran 09. März 2011 um 4:38 Uhr

    Klingt superlecker – wird bald ausprobiert! Danke!

  2. 2 pepperann 12. März 2011 um 11:56 Uhr

    Super! Freut mich, dass es dir geschmeckt hat! :)

  3. 3 Fran 13. März 2011 um 1:04 Uhr

    Ja, war total lecker! Bin immer auf der Suche nach neuen Rezepte.. Hab das tolle Rezept auch gleich hier: http://vegansmarties.wordpress.com/2011/03/11/day-2-home-made-springrolls/
    weiterverkündet :-)

  4. 4 pepperann 13. März 2011 um 11:13 Uhr

    Hab’s gesehen! :) Find ich super!
    Mein Englisch ist leider nicht so gut, dass ich mir zutrauen würde, in der Sprache zu bloggen. Aber zum lesen und verstehen reicht es zum Glück! ;)

  5. 5 Jane 12. November 2011 um 20:12 Uhr

    hallöle,

    ich habe dein tolles rezept mal in meinen „Speiseplan“ aufgenommen! http://achtungpflanzenfresser.wordpress.com/speiseplan/

  6. 6 pepperann 16. November 2011 um 19:25 Uhr

    Super! Freut mich! :)
    Tolle Seite hast du da, ich plane auch schon seit längerem was für Vegananfänger.. komme aber bisher nie zur Umsetzung. ;)

  1. 1 Day 2: Home-made Springrolls! | The Saint Online Pingback am 12. März 2011 um 11:28 Uhr
  2. 2 Auswärts vegan essen | Achtung, Pflanzenfresser! Pingback am 29. Oktober 2011 um 10:56 Uhr
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