So funktioniert Gehirnwäsche

Ich bin eigentlich ein großer Fan der Sendung mit der Maus und schaue mir noch immer ab und an eine Sendung an. ;)
Edit: Wie Mausflaus richtig bemerkt hat, hat das Video nichts mit der Sendung mit der Maus zu tun, lediglich mit Christoph Biemann!
Im folgenden Video erklären Christoph und eine Kartoffel den Kindern die moderne Schweinehaltung. Ein absoluter Griff ins Klo.
Schaut euch das Video einmal ohne und dann mit Ton an.

http://www.movingimage24.de/index.php?ct=631&vid=31168&setlang=de

Der heitere Kommentar ist, wie ich finde, stark bemüht, die gezeigten Bilder abzumildern. Die zum Säugen eingeklemmte Muttersau wird gar nicht kommentiert und auch beim Markieren der Ferkel plappert die lustige Kartoffel munter von einem anderen Thema weiter, während das gezeigte Ferkel sich schreiend windet.
Massentierhaltung, Spaltböden, auf engem Raum in Hallen untergebrache Tiere, die nur 5 Monate zu leben haben…. Alles ganz normal, wir richten den Blick einfach auf den leckeren Schinken. Richtig grotesk wird es an der Stelle, an der die Kartoffel nicht gegessen werden will und Christoph doch lieber den Schinken essen soll.
So funktioniert die Desensibilisierung für die Bedürfnisse von Tieren in unserer Gesellschaft.


3 Antworten auf „So funktioniert Gehirnwäsche“


  1. 1 Mausflaus 25. Februar 2011 um 21:53 Uhr

    das ist echt krank. und die kommentare sind echt der hammer „und für frische luft sorgt dieser lüfter“ – aha, frischluft kriegt man also, indem man die schlechte luft durchpustet. und die schlachtung hätten sie ruhig mal zeigen können. der beitrag hat aber nichts mit der sendung mit der maus zu tun, drüber steht ja „In dieser Produktion der FNL und des Vereins i.m.a erklären Christoph aus der Sendung mit der Maus und eine sprechende Kartoffel die moderne Schweinehaltung.“ eigentlich ein skandal dass sich so ein interessenverband einen bekannten fernsehmoderator für so einen dreck einkauft. naja, kerner macht werbung für putenwurst und gottschalk lässt sich für gelatinebärchen kaufen lassen. wie können leute, die eh schon genug geld haben, sich für so einen scheiß hergeben? ich verstehs nicht.

  2. 2 Laubfresser 25. Februar 2011 um 23:59 Uhr

    :(

  3. 3 pepperann 26. Februar 2011 um 1:25 Uhr

    Danke für den Hinweis Mausflaus! Ich hatte den Link über die Alber-Schweitzer-Stiftung bei Facebook gefunden und wegen Herr Biemann direkt mit der Sendung in Verbindung gebracht.
    Ich kann das aber auch überhaupt nicht nachvollziehen. Gummibärchen stehen ja für die meisten Verbraucher nicht in direktem Zusammenhang mit totem Tier, aber die Sache mit der Putenwurst kann ich auch nicht nachvollziehen. Jedem Individuum mit entsprechender Bildung und etwas Verstand sollte mittlerweile klar sein, dass wir alles dafür tun müssen, dass der Fleischkonsum gesenkt wird.

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